Auf der Halbinsel Reykjanes

Nach der Abfahrt noch im Dunkeln (9:00 Uhr) besuchen wir einen Ort, wo die nordanerikanische Kontainantalplatte auf die eurasische Platte stösst. Hier hat sich der mittelatlantische Rücken aus dem Meer erhoben. Eine Brücke führt über einen Graben von Amerika nach Europa (nicht nur politisch). Ein asphaltierter und vereister Steg dorthin ist sehr glatt, sodass wir daneben laufen. Am nahen Meer zischt die Brandung und lädt zu einem Fotostopp.

 


 


Der unlängst bei Grindavik ausgebrochene Vulkan (eigentlicher ein Graben) hat seine Lava gegen die Ortschaft geschickt. Dieser Ort ist heute fast ausgestorben, da er sehr gefährdet ist. Die isländische Regierung hat die Gebäude zum heutigen Wert gekauft. Lediglich der wichtige Hafen ist noch in Betrieb. Wir machen dort im Restaurant unsere Mittagspause. Die Ortschaft un die Infrastruktur wurden durch einen hohen Erdwall vor möglichen weiteren Lavaeruptionen gesichert.







In der Nähe besuchen wir die Blaue Lagune. Das sehr mineralhaltige Wasser aus dem ansässigen Dampfkraftwerk wird als Wärmeaustauscher benutzt. Seine blaue Farbe hat es wegen den vielen gelösten Mineralien. Es ist eine Attraktion, darin bei kaltem Wetter zu baden. Die Badegäste stehen schon an der Kasse Schlange.


 

Am Nachmittag fahren wir an einem Maar (Mit Süsswasser gefülltem Vulkankrater) vorbei. Sein Wasser ist gefroren. Bei geothermischen Feldern dampft und stinkt es nach Schwefelwasserstoff. Die Landschaft erscheint surreal. Ein Steg führt um die Zone herum. Von dort aus hat man auch einen Überblick über die Landschaft der südlichen Halbinsel. 

 





Bei Sonnenuntergang erreichen wir den Wohnsitz der Isländischen Präsidentin. Eine kleine Kirche mit einem noch kleineren Friedhof sind ihm vorgelagert. Wiederum in Reykjavik findet die heutige Rundtour ihren Abschluss.





 



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