Im Land der Wikinger
Island ist eine Zeugin der Erdentstehung. Hier speit Mutter Erde Feuer und Wasser. Der Nachthimmel zeigt sich in den hellsten Farben der Nordlichter. Die Wikinger (Normannen) nahmen die menschenleere Insel für sich in Besitz und entdeckten bereits rund 500 Jahre vor Kolumbus den amerikanischen Kontinent, also um das Jahr 1'000.
Es gibt gute Gründe, das Land auch im kalten Winter zu besuchen. Die Temperaturen sind zwar dank dem Golfstrom eher mild zur Zeit (um die -3 °C), doch der eiskalte Wind lässt kein Gefühl von Wohligkeit zu. Trotzdem findet die Natur eben auch im Winter ihren Reiz.
Wir starten bei Sonnenschein und rund - 10° C in Zürich. Über dem Nordatlantik sind das Meer und seinen kargen Insel in ein Meer von Wolkenwatte eingebettet. Nach rund 4 Stunden landen wir in Keflavik, dem Flughafen von Reykjavik. Die Hauptstadt des Inselstaates heisst Deutsch "Rauchhafen". Das Seefahrervolk der Wikinger dürften beim Anlegen die Dämpfe von Thermalquellen und Vulkanen gesichtet haben. Heute am Dreikönigstag wird in Island das Ende der Weihnachtszeit gefeiert. Als ob es hier nicht schon genügend natürliche Feuerquellen gäbe, knallen über der Hauptstadt noch zahlreiche menschengenerierte Feuerwerke.
Wir sind die nächsten Tage im zentralen Fosshotel Raudara untergebracht. "Foss" heisst isländisch Wasserfall. Eine erste Suche nach einem guten Nachtessen wird in der Fussgängerzone der Laudavegur von Erfolg gekrönt. Der Start ist also geglückt und wir freuen uns auf die kommenden Abenteuer.





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